06.11.2018
Ab sofort können Anträge für die Dürrehilfe des Bundes gestellt werden.
Bedingungen für den Erhalt der Hilfe sind ein Ertragsausfall von mind. 30% sowie eine nachgewiesene Existenzgefährung des Betriebes.
Weitere Infos gibt es bei der Landwirtschaftskammer unter
https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/6/nav/360/article/33153.html.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an unsere Agrarberater:
Stefan Lieberodt 0 42 71 / 94 51 17
Holger Cordes 0 42 71 / 94 51 78
23.10.2018
Die Landwirtschaftskammer informiert über die sog. Dürrebeihilfe.
Die Eckpunkte für eine mögliche Bewilligung stehen fest. Die Antragsstellung kann voraussichtlich Anfang November beginnen. 35,6 Mio. Euro umfasst die Beihilfe für Niedersachsen.
Die Kammer möchte über den aktuellen Diskussionsstand und die Antragsstellung unterrichten.
Termin:
Montag, 29.10.2018, 19.00 Uhr, im Restaurant Dahlskamp, Verdener Str. 18, 27232 Sulingen.
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11.10.2018
In Eggermühlen, Landkreis Osnabrück, fand der 4. Wirtschaftstag statt. Thema diesmal war „Landwirtschaft 4.0“. Jobst Rottmann von John Deere gab einen Ausblick auf die technischen Entwicklungen und Möglichkeiten der Zukunft. „Weg von größer, schneller, stärker – hin zu effizienter, präziser und intelligenter“. Das reicht von der Pflanzenschutzspritze, die beim Überfahren die Unkräuter erkennt und präzise somit damit sparsam behandelt bis zum Traktor, der selbstständig beim Herstellerservice eine Reparatur anmeldet, bevor es zum Ausfall der Maschine kommt.
Neben den Landvolkkreisverbänden aus Osnabrück, Oldenburg, Emsland und Cloppenburg, in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer, der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer, beteiligte sich aus erstmals das Landvolk Diepholz an dem Wirtschaftstag zu dem 160 Teilnehmer kamen. Zu der technischen Umsetzbarkeit in Punkto Daten- und Funknetze ergänzten der Staatssekretär für Digitalisierung im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, Stefan Muhle, und der Abteilungsleiter im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium Prof. Dr. Ludwig Theuvsen die Diskussion. Muhle stellte den „Masterplan Digitalisierung“ der Landesregierung vor, betonte aber auch, dass ein Ausbau des Datennetzes auf dem Acker nicht von heute auf morgen realisierbar sei. Dennoch sei es Ziel der Landesregierung, eine „digitale Spaltung“ zwischen Stadt und Land zu verhindern. Berichte von Landwirten aus der Praxis bestätigten die momentane Unzulänglichkeit des Ausbaus des Internets im ländlichen Raum. Nele Kolkmeier, Milchviehhalterin aus Osnabrück, unterstrich, dass sie im Kuhstall noch nicht einmal ordentlichen Mobilfunkempfang habe, geschweige denn ins mobile Internet komme, um ihr Herdenmanagement digital zu gestalten. Aus Sicht der Praxis sei es zudem wichtig, dass die Systeme möglichst einfach funktionieren, zueinander kompatibel sind und die Anwendung keinen Mehraufwand bedeutet. Lars-Christian Oetker, Landwirt aus der Samtgemeinde Schwaförden, thematisierte in der Fragerunde an die Vertreter der Ministerien die Kostenfreiheit der sog. Korrektursignale, die für die satellitengesteuerte Lenkung der Feldarbeit notwendig sind. Prof. Theuvsen sagte zu, dass das Landwirtschaftsministerium die kostenlose Bereitstellung nach dem Vorbild anderer Bundesländer anstrebe. Dr. Hartmut Matthes, Geschäftsführer des Bundesverbandes Lohnunternehmen, mahnte die Hersteller an, das Zusammenspiel der vielfältigen Technik und Entwicklungen auf dem Markt zu verbessern.

26.09.2018
Immer mehr Wölfe in Niedersachsen – was nun?- Das ist das Thema der Informations- und Diskussionsveranstaltung am 1. November 2018 von 10-15 Uhr in Walsrode.
Wölfe breiten sich in Niedersachsen immer weiter aus. Gleichzeitig steigt mit jedem Riss der Frust der Weidetierhalter. Viele Schäfer und Hobbytierhalter
denken resigniert ans Aufgeben. Auch die ländliche Bevölkerung in den Wolfsregionen ist durch die Annährung von Wölfen an Siedlungsgebiete
beunruhigt. Die Politik ist gefordert endlich aktiv zu werden. Wie gehen wir in Zukunft mit den bislang extrem geschützten Tieren
um? Diese Frage möchten wir gerne in unserer Veranstaltung „Immer mehr Wölfe in Niedersachsen – was nun?“ mit Ihnen und den entscheidenden
Akteuren aus Politik und Gesellschaft diskutieren.
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26.09.2018
Das Landwirtschaftsministerium Niedersachsen teilt mit, dass ab sofort Zwischenfrüchte auf Ökologischen Vorrangflächen als Futtermittel genutzt werden dürfen. Dasselbe gilt für Untersaaten. Dazu bedarf es keiner Genehmigung und keiner Anzeige.
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