Die Datenschutzbeauftragte des Landvolk-Landesverbandes weist auf eine aufgetretene Betrugsmasche in Form von veränderten oder manipulierten Rechnungen (Business-E-Mail Compromise) hin.
So erhalten Landwirte eine angebliche Aufforderungen zur Zahlung eines Verspätungszuschlags einer Steuererklärung der Bundeszentrale für Steuern. Die Dokumente wirken relativ echt.
Für den Versand der betrügerischen E-Mails kommen unterschiedliche Domains zum Einsatz, beispielsweise:
steuern@bzst-zahlungsfrist.com; mitteilung@bzst-nachzahlung.com; anordnung@bzst-meldungen.com;
aber auch andere.
Wie kann man sich schützen?
- Wie bei jeder betrügerischen E-Mail die Absender-Adresse überprüfen
- Inhalt auf Unstimmigkeiten kontrollieren (Rechtschreibung, fehlende persönliche Anrede, ausländische Bankdaten sofern kein Finanzagent in Deutschland agiert)
- Links nicht direkt anklicken und Anhänge vorab überprüfen
- Telefonnummer nicht direkt aus der E-Mail anrufen (könnte von der originalen Nummer abweichen)
- Bei Zahlung: Bank unverzüglich kontaktieren und Karte sperren lassen, Anzeige erstatten
Bleiben Sie auf jeden Fall kritisch und halten Sie bei Steuerfragen Rücksprache mit Ihrem Sachbearbeiter unserer Buchstelle.
Mehr Infos hier: https://zac-niedersachsen.de/artikel/82