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Bild PM Wo hat eine Kuh die Unterarme

Prüflinge im 1. Lehrjahr beweisen Wissen  / Praktische Prüfung an Kuh und Traktor

Die Prüflinge mögen aufgeregt sein, die Kuh Kenia ist es nicht. Das zweijährige Tier war die besondere Überraschung bei der Prüfung zum Abschluss des ersten Lehrjahres für die Auszubildenden in der Landwirtschaft am Berufsbildungszentrum Dr. Jürgen Ulderup (BBZ). Lehrerin Karen Backhaus hat die Kuh von ihrem eigenen Betrieb mitgebracht. „Das Tier kennt das. Wir waren mit ihr schon auf Tierschauen und ähnlichem. Sie bleibt ganz ruhig“, berichtet Backhaus. So lässt sich die Kuh mit dem klingenden Namen Kenia auch nichts anmerken, als die 17 Schülerinnen und Schüler an ihr die Körperteile benennen, sondern kaut in Ruhe vor sich hin. „Heute heißt es, das theoretisch erlernte Wissen praktisch anzuwenden, denn Landwirte sind Praktiker. Ohne Anpacken geht es in dem Beruf nicht“, erläutert Karen Backhaus die Prüfung zum Abschluss des ersten Lehrjahres. „Die angehenden Auszubildenden müssen in den Bereichen Tier, Technik und Pflanze zeigen was sie wissen und können.“ Als nächste Station ist ein Tisch mit Pflanzen aufgebaut. Hier gilt es sowohl Nutzpflanzen als auch Unkräuter richtig zu benennen. Zudem gilt es Düngemittel einzuordnen. Vor dem BBZ in Sulingen parkt ein großer Traktor, bereitgestellt von der Firma Fricke Landmaschinen. Auch hier gilt es, Wissen über Technik und Ausrüstung am praktischen Beispiel zu beweisen. An Karen Backhaus‘ Prüfungsstation zeigt Annalena Kruse aus Wagenfeld keine Berührungsängste mit der Kuh. Die 17jährige mit dem Berufsziel Landwirtin kommt selber vom Hof: „Wir haben allerdings Mastbullen und keine Michkühe.“ Ihr gelingt die Benennung der Körperteile ohne größere Schwierigkeiten und beantwortet auch andere Fragen zur Anatomie des Tieres souverän. Ein Laie würde hier sehr schnell passen. „Wo ist der Unterarm?“ fragt zum Beispiel Karen Backhaus. Die wenigsten nicht landwirtschaftlich ausgebildeten Menschen dürften wissen: Bei Kühen gibt es die korrekte Bezeichnung Ober- und Unterarme. Dank der intensiven Vorbereitung von Karen Backhaus und ihren Kolleginnen und Kollegen des BBZ in Sulingen verfügen die Prüflinge aber über dieses und weiteres Fachwissen. „Die jungen Leute sind oft mit Herzblut dabei. Dass wir uns die Mühe machen, hier zum Beispiel ein echtes Tier herzubringen, soll auch ein Stück Anerkennung von Seiten der Lehrkräfte sein“, betont Backhaus.   

 GrneKneipe

„Grüne Kneipe“ live bei Fricke Landmaschinen  / Hightech in der Landwirtschaft

„Früher konnte ein Handy nur telefonieren und SMS schreiben, heute ist es ein Multifunktionsgerät. So ist es bei den Maschinen auf den Feldern eigentlich auch“, verglich Markus Hauschild die Entwicklung der Mobiltelefone mit denen modernen Landmaschinen. Hauschild kümmert sich bei Fricke Landmaschinen in Sulingen um die neueste Landtechnik und stellte sich im Rahmen der „Grünen Kneipe“ den Fragen von Moderator Philipp Hannöver der Initiative „Echt grün – Eure Landwirte“. Das Live-Format „Die Grüne Kneipe“, die monatlich in den sozialen Medien ausgestrahlt wird, widmet sich verschiedenen aktuellen Themen aus der modernen Landwirtschaft und bringt sie den nicht-kundigen Verbrauchern näher. Die vom Landvolk unterstützte Initiative „Echt grün – Eure Landwirte“ sendete diesmal live aus Sulingen von der Firma Fricke Landmaschinen zum Thema Hightech in der Landwirtschaft. Dazu erläuterte Markus Hauschild, dass Genauigkeit und Effizienz durch Technik und Digitalisierung immer wichtiger auf dem Acker werden. Sei es bei der punktgenauen und sparsamen Ausbringung von Dünger und Pflanzenschutzmitteln oder  bei der bodenschonenden Befahrbarkeit der Felder. Die Landwirte griffen auch immer mehr auf digitale Dokumentation zurück, um die vielfältigen Aufzeichnungspflichten in der Landwirtschaft zu erfüllen. Live zugeschaltet wurde Jana Carstensen aus dem Kreis Celle, die mit 27 Jahren ihr eigenes Lohnunternehmen führt, und in ihrem Betrieb auf die neueste Technik für die Landwirtschaft setzt. Ebenfalls digital dabei war Dr. Michael Hoffschroer, der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg, der den Aspekt der Ausbildung der technischen Berufe, die die modernen Landmaschinen bauen, reparieren und bedienen, beleuchtete. Wie immer bei der Grünen Kneipe konnten die Zuschauer auf Facebook Fragen stellen, die live beantwortet wurden. Gefragt wurde auch nach dem Werdegang von Jana Carstensen als junge Frau in einer von Männern dominierten Branche. Die Kritik an immer größer werdenden Landmaschinen, die in der Gesellschaft teilweise aufkommt, konnten die Diskussionsteilnehmer nicht nachvollziehen. Die größeren Landmaschinen stünden gerade für mehr Effizienz und Sparsamkeit. Zum Abschluss der Live-Sendung fuhren Moderator Hannöver und Gast Hauschild mit der neuesten Version eines Systemschleppers zur Ausbringung von Gülle. Die Sendung kann auf der gleichnamigen Facebook-Seite von „Echt grün – Eure Landwirte“ nachgeschaut werden. Die nächste Live-Folge wird immer am ersten Donnerstag eines Monats gesendet.

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