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Vorstandswahlen und Beschlüsse per Briefwahl / Runge als Vorsitzender bestätigt

Aufgrund der Corona-Situation konnte der Landvolkkreisverband Grafschaft Diepholz seine turnusgemäße Kreisverbandsversammlung nicht als Präsenzveranstaltung durchführen. „Daher wurden die Beschlüsse wie auch die Neuwahl des Vorstandes von den Delegierten per Briefwahl durchgeführt“, erläutert der stellvertretende Landvolkgeschäftsführer Claus Reinert. Zudem hatten die Delegierten die Möglichkeit erhalten, im Vorfeld mit der Geschäftsführung und dem Vorstand via Videokonferenz über die Beschlussvorschläge zu diskutieren und Fragen zu stellen. „Glücklicherweise konnten wir noch vor der Corona-Pandemie Anfang 2020 auf den traditionellen Winterveranstaltungen einige Themen direkt mit den Mitgliedern diskutieren, die nun als Beschlüsse gefasst wurden“, so Reinert. Die Auszählung der Briefwahl ergab eine Wiederwahl des alten Vorstandes unter Theo Runge aus Drebber als Vorsitzenden mit Jürgen Langhorst aus dem Diepholzer Bruch und Jan-Henrik Hespos aus Kuppendorf als seine Stellvertreter. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden ebenfalls bestätigt. Für die Gemeinde Wagenfeld schied Wilhelm Lohaus altersbedingt aus dem Vorstand aus. An seiner Stelle wurde Tim Ahrens aus Ströhen neu in den Vorstand des Landvolkes gewählt. Der Junglandwirt kommt von einem Milchviehbetrieb. Neben den turnusgemäß anstehenden Beschlüssen zur Entlastung des Vorstandes und zum Haushalt des Kreisverbandes, die mit breiter Mehrheit gefasst wurden, hatten die Delegierten über eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge zu entscheiden. „Die Kreisverbandsversammlung folgte mehrheitlich dem Vorschlag des Vorstandes, zum einen die Beiträge erstmalig seit über 20 Jahren zu erhöhen und zum anderen aber die Mitgliedsbeiträge im kommen Jahr 2021 nicht zu erheben“, berichtet Claus Reinert. „Damit wird auch der angespannten Situation auf vielen Höfen Rechnung getragen.“ Ebenfalls beschlossen wurde per Briefwahl, die Beiträge des Kreisverbandes zur Image-Kampagne „Echt grün – Eure Landwirte“ weiterhin aus der Rücklage des Kreisverbandes zu bestreiten. „Aufgrund der fehlenden Möglichkeit, in einer Präsenzveranstaltung darüber zu diskutieren, hat der Vorstand davon abgesehen bereits angedachte Beschlüsse zur Änderung der Satzung des Landvolk-Kreisverbandes zur Abstimmung zu geben“, erklärt der stellvertretende Geschäftsführer. Diese beträfen die Struktur der Ortsvertrauensleute und das Delegiertensystem der Kreisverbandsversammlung selbst. Das Landvolk kündigte bereits an aufgrund der Corona-Lage die traditionellen Winterveranstaltungen nicht in gewohnter Form durchzuführen, sondern als Online-Format. Mehr Infos dazu erhalten die Mitglieder direkt und auf der Homepage des Landvolkes. www.landvolk-diepholz.de.

Angebliche Tierschutzorganisationen werben um Spenden / „Kein Nutzen für die Tiere“

Unaufgeforderte Post von einer Organisation, die sich anscheinend dem Tierschutz verschrieben hat: Gerade in der Adventszeit keine Seltenheit. „Mit ihrer Weihnachtsspende unterstützen sie unsere lebensrettende Arbeit“ heißt es zum Beispiel darin. „Hier ist Vorsicht geboten“, mahnt Dr. Jochen Thiering. Der Geschäftsführer des Landvolkes Diepholz wurde auf solche Schreiben aufmerksam gemacht. „Nicht alle Vereine, die vorgeben, etwas für die Tiere zu tun, tun dies tatsächlich“, so Dr. Thiering. „Es gibt unterstützendwerte Tierschutzvereine. Aber es gibt leider auch große Spendensammelvereine, die das Geld nicht für Tiere ausgeben, sondern fast ausschließlich für politische Kampagnen.“ Der Fokus der Ausgaben liege etwa bei einer bundesweit bekannten Organisation mit in der Summe 83 % bei Personalkosten und Öffentlichkeitsarbeit. Die eingenommenen Spenden, teilweise in Millionenhöhe, dienen dann hauptsächlich dazu, noch mehr Spenden zu generieren. Dabei setzen sich manche Organisationen sogar gegen den Einsatz von Blinden- oder Therapiehunden ein.  Wenn die Spender konkret Tieren in Not helfen wollen, empfiehlt das Landvolk daher, zum Beispiel regionale Tierschutzhöfe und Tierheime zu unterstützen. Dort komme das Geld sicher an. Das Landvolk appelliert daher an die Bevölkerung: „Spenden Sie bewusst nur den Vereinen, dessen Ziele Sie auch teilen und bei denen Sie wissen, dass Ihre Spende auch das bewirkt, was Sie möchten.“ 

 

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